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Fälle aus der Praxis

Wege zur Heilung
Wege zur Heilung

Fälle aus der Praxis

Wege zur Heilung

In dieser Reihe zeigen Praxisberichte, wie Massnahmen und Therapien in der Verbindung von Schulmedizin und komplementären Heilmethoden helfen können, die Heilung zu fördern.

Kleiner Tropfen höhlt den Körper…

Natürlich lautet der richtige Spruch »steter Tropfen höhlt den Stein«, aber in medizinischer Sichtweise kann man gut mit diesem Titel weiterkommen. In der heutigen Ausgabe möchte ich zwei Neugeborene vorstellen, bei denen ein paar Tropfen am richtigen Ort zu unglaublichen Reaktionen geführt haben.
Das erste kleine Menschlein litt, wie so viele seiner Altersklasse, an den bekannten Monatskoliken, die  dem Patienten viel Bauchweh und Krämpfe verursachen, und den leidgeplagten Eltern schlaflose Nächte bereiten. So war es aber nicht nur bei diesem kleinen Erdenbürger, nein, diese «Krankheit» hatte sich in der Sippe schon über mehrere Generationen hinweg immer wieder in intensiver Weise gezeigt. Jedes Neugeborene hatte einfach »Dreimonatskoliken« – so wurde es von den andern registriert und hingenommen. Doch da war die Grossmutter dieses kleinen Burschen, die ich bereits erfolgreich als Patientin behandelt hatte, eine ehemalige Kinderkrankenschwester. Sie empfahl mich dann ihrer Tochter, ihrem Schwiegersohn, und dann kam eben eines Tages ihr Enkel auf die Welt und hatte eben wieder die bekannten Dreimonatskoliken.
Ich habe den Kleinen untersucht und fand einen etwas gereizten Nabel, was bei einem kurz zuvor abgenabelten Patienten ja eigentlich keine spezielle Beachtung hätte, wären da nicht seine Koliken dazugekommen. So empfahl ich der Mutter, ihm von der Firma Sanum Mucokehl Tropfen in den Nabel einzumassieren, damit die Selbstheilungskräfte sich verbessern konnten. Der Nabel ist bei Neugeborenen und Kleinkindern die einzige wirkliche Stelle, an der man Akupunktur machen kann. Hier nutzte ich dieses Wissen, indem ich das Mittel nicht einnehmen liess, sondern eben in diesen Ort – den Nabel – einmassieren liess. Dadurch verstärkte sich die Wirkung und es wurde aus einer reinen isopathischen Behandlung eine Aku- Punkt-Behandlung.
Die Wirkung überraschte alle. Der Kleine bekam eine richtige Kolik, entleerte dann einen steinharten Kot, der ihm sogar blutige Spuren am Enddarm hinterliess. Alle erschraken – nur die Grossmutter nicht. Als Kinderkrankenschwester hatte sie die Ruhe und das
Vertrauen in meine Behandlung sowie in die Selbstheilungskraft ihres Enkels, dass sie die Eltern einfach bat zuwarten, was danach passieren würde. Danach war alles vorbei – keine Dreimonatskoliken mehr! Der Körper des Kleinen hatte sich von selbst geheilt. Die Eltern waren überglücklich und ich wieder beruhigt, denn so eine Reaktion hatte auch ich bisher nicht gesehen...

Weiterlesen in Heft Nummer 41

Geburtsdeformationen am Schädel

Wie viele von Ihnen wissen, oder schon selbst erlebt haben, sind bei der Geburt gewisse Schädeldeformationen nicht zu vermeiden. So wird zB. bei einer Saugglockengeburt der Kopf mit der Saugglocke derart verbunden, dass nach dem Lösen der Glocke sich ein Teil des noch sehr weichen Schädels als stark gerötete Wölbung zeigen kann. Umgekehrt wird bei einer Zangengeburt der Schädel durch die Zangen eingedrückt, sodass Dellen bleiben können. Leider gehen diese Druckoder Zugstellen nur langsam zurück und es kann auch zu Spätfolgen führen.
Im ersten Fall, den ich hier schildern möchte, geht es um ein Kind, das mit einem Not-Kaiserschnitt auf die Welt geholt wurde, weil der Geburtsvorgang schon viel zu lange dauerte und die Herztöne des Kindes kaum noch messbar waren. Da das Kind schon viel zu tief im kleinen Becken lag, musste es noch zusätzlich mit der Saugglocke herausgezogen werden – traumatisch für Kind und Mutter zugleich. Die Hebamme machte die Mutter darauf aufmerksam, dass sie sich mit dem Kind baldmöglichst bei einer Craniosacraltherapeutin melden soll, da man das Kind kaum am Kopf berühren konnte und es fast die ganze Zeit nur schrie. Die Eltern waren nahe dem Zusammenbruch mit dieser Situation. So kamen sie zu mir. In wöchentlichen Craniositzungen verbesserte sich das Gesamtbild zunehmend.  Die Kleine schrie kaum noch, erbrach fast nicht mehr, trank besser an der Brust und war zufriedener und konnte besser schlafen. Ein halbes Jahr später finden sich keine Auffälligkeiten mehr – weder am Schädel noch sonst wo am Körper oder in der allgemeinen Entwicklung.

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Kontakt:
Praxis für Komplementärmedizin, Dr. med. Bruno Anderes,
9000 St.Gallen, Telefon 071 223 30 11, www.praxisfurkomplementarmedizin.com
Renate Anderes, Telefon 079 614 22 93

Print Ausgabe: 
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