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Heilpflanzen der Mittelmeerflora

Natur und Heilen
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Heilpflanzen der Mittelmeerflora

Natur und Heilen

Mittelmeerpflanzen sind mediterranes Lebensgefühl pur. Aber nicht nur: Viele von Ihnen weisen eine hohe Heilkraft aus. Kräuterexpertin und Heilpraktikerin Astrid Süssmuth stellt einige besondere in ihrem Beitrag vor.

Urlaub am Mittelmeer liegt nicht nur im Trend – Mittelmeerurlaub gilt auch aus ökologischer Sicht etwa wegen der relativ kurzen Anreise als ökologisch sinnvolle Urlaubsvariante –, sondern ist ein echter Klassiker. Schon Goethe bereiste das »Land, in dem die Zitronen« blühen und ergötzte sich vor allem an der eindrucksvollem Mittelmeerflora.
Ferien am Meer eignen sich ideal, um sich in Musse mit dieser Flora zu beschäftigen, bekannte und neue Heilkräuter kennenzulernen und mit Genuss Pflanzen zu sammeln, die oft schon am Zeltplatz zu heilsamen Rezepturen und kulinarischen Köstlichkeiten zubereitet werden können.

Das Mittelmeer und seine Flora

Im engeren Sinn ist der Mittelmeerraum durch die Ausbreitung des Ölbaums (Olea europaea) definiert. Die mediterrane Vegetation ist vor allem an die Küsten und das angrenzende Hinterland gebunden, wo die ausgleichende Wirkung des Meeres spürbar wird. Typisch für das mediterrane Klima sind trocken-heisse Sommer und mild-feuchte Winter, die Hauptniederschlagszeiten mit heftigen Regengüssen und Stürmen liegen zwischen Spätherbst und zeitigem Frühjahr. Der Sommer dagegen schenkt dem Mittelmeerraum sternklare, tropische Nächte und einen herrlichen tiefblauen Sonnenhimmel, aber auch Hitzeperioden mit Temperaturen von über 40°C. Viele Mittelmeerpflanzen haben deshalb ihre Hauptblüte zwischen Februar und Juni, wenn die winterlichen Tiefdruckgebiete abgezogen sind und bevor noch die sommerliche Hitze eingesetzt hat. Doch keine Sorge, auch während der sommerlichen Ferienzeit können noch viele der heilsamen mediterranen Pflanzen gesammelt werden.

Viele ursprünglich mediterrane Kräuter sind heute fester Bestandteil im heimischen Kräutergarten. Diese, für das mitteleuropäische Klima genügend frostharten Arten gelangten zunächst im Tross der römischen Legionäre, dann mit der Landgüterverordnung Kaiser Karls des Grossen sowie im Kontext der mittelalterlichen Klostermedizin bis nach Mitteleuropa.
So herrlich ein frischer Tomatensalat mit Basilkum aus dem Balkonkasten auch nach Urlaub schmecken mag – am wertvollsten sind die Mittelmeerpflanzen dann, wenn sie während ihrer ganzen Vegetationszeit die volle Kraft der Mittelmeersonne und der typischen Böden ihrer südlichen Heimat genossen haben.

Meerfenchel (Crithmum maritimum, Apiaceae)
Vorkommen: Küsten, am Brandungssaum in der Gischt auf Sand oder bevorzugt auf Fels
Blütezeit: Juni bis Oktober
Inhaltsstoffe: Jodverbindungen, Pektine, Vitamine C, E, K, Mineralsalze, ätherisches Öl (mit Thymol, Sabien, Limonen, β-Phellandrin)
Als Küstenpflanze muss sich der Meerfenchel mit dem Einfluss von Wasser und Salz auseinandersetzen, die im Übermass eher schädlich als vorteilhaft sind. In Massen sind Wasser und Salz für jeden Organismus lebensnotwendig, erst durch das Zusammenspiel beider Stoffe kann es zum Zellstoffwechsel, der Osmose, kommen. Der Aufenthalt am Meer beruhigt die Atmungsorgane, reduziert Infekt- und Allergieanfälligkeit und stärkt das Immunsystem. Wie auch der Meerfenchel als Heilpflanze. Bereits Dioskurides verwendete Meerfenchel frisch gegessen oder kurz in Wein aufgekocht zur Behandlung  von Beschwerden der ableitenden Harnorgane (2011), besonders bewährt haben sich Rotweinzubereitungen bei Blasenentzündungen nach (zu kühlen) Meeresbädern. In einer Mischung von 1:1  kann dieses antibakterielle Blasenelexier für die Verwendung zu Hause haltbar gemacht werden. Als Zusatz zu Lotionen und Hautcreme hat Meerfenchel einen glättenden Effekt, verringert feine Fältchen, stimuliert Zellerneuerung und Verdickung der Epidermis (Lequeux et al., 2011) – Stichwort Anti-Aging. Besonders empfehlenswert ist seine Anwendung nach prolongierter Sonnenexposition, auch bei Cellulite können sich bei konsequenter Anwendung gute Erfolge einstellen (Epa, 2012). In der Schwangerschaft ist die innerliche  Anwendung von Meerfenchel kontraindiziert, da er wie alle Apiaceaen menstruationsfördernd ist. Ferienkinder freuen sich sehr über einige um das Zelt herum ausgelegte Katzenminzenstengel: Es lockt garantiert alle Campingplatzkatzen an Frisch schmecken  Meerfenchelblätter als knackige, leicht salzige Salatzutat; zur Konservierung können sie in Essig oder Salzwasser eingelegt werden. Als Gewürz verbessert Meerfenchel die Verdauung durch Stimulierung des Gallenflusses (KSOURI ET AL.,2011).

Katzenminze (Nepeta cataria, Lamiaceae)
Vorkommen: Macchien und Garrigues auf trockenen, sandigen und nährstoffarmen Böden an sonnigen Standorten
Blütezeit: Juni bis September
Inhaltsstoffe: Iridoide, Gerbstoffe, ätherisches Öl (mit Citronellol,Limonen, Geraniol, Thymol und Nepetalacton)
Durch den hohen Gehalt an antiviral und antimikrobiell wirksamem ätherischem Öl (Duke/Beckstrom- sternberg, 2000), ist die Katzenminze eine höchst potente Heilpflanze vor allem gegenüber einer Vielzahl von Salmonellen-Stämmen (Flamini et al., 1999). Sie empfiehlt sich beim Kochen in südlichen Ländern daher als universelle Gewürzzutat. Auch für die vielfach nachgewiesene insektenabwehrende Wirkung von Katzenminze in Bezug auf Stechmücken, Flöhe und Läuse (u. a. Polsomboon et al., 2008) ist das in der Pflanze enthaltene ätherische Öl verantwortlich. Die Wirkung ist so stark, dass bereits auf die Haut aufgetragene, frisch zerquetschte Pflanzen einen guten Schutz bieten. Mundspülungen mit Katzenminze lindern durch Candida albicans verursachtem Mundsoor (Zomorodian
et al., 2013), besonders angenehm ist es, an Katzenminzentee-Eiswürfeln zu lutschen. Der Tee zum Einfrieren dafür sollte aus frischem, nicht aus getrocknetem Kraut zubereitet werden. Tee aus Katzenminzenkraut wirkt darüberhinaus entkrampfend, blähungswidrig und beruhigend, in der südfranzösischen Volksmedizin gilt er als gutes Mittel bei Bauchkoliken und Überdrehtheit der Kinder (Sakar et al., 1995).

Rosmarin (Rosmarinus officinalis, Lamiaceae)
Vorkommen: Macchien und Garrigues, bevorzugt in Küstennähe
Blütezeit: ganzjährig
Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Flavonoide, Glycolsäure, Betulinsäure, Oleanolsäure, Rosmarinsäure, Bitterstoffe, Saponine, Harz, ätherische Öle
Rosmarinduft steigert die Lebensfreude, gibt Antrieb, Kraft und Wohlgefühl. Eine weithin entspannende und entängstigende Wirkung von Rosmarin als Duft wie als orales Präparat konnte belegt werden, die Wirkung ist der verschreibungspflichtiger Medikamente
gleichzusetzen (Noori Ahmad et al., 2016). Durch die antivirale, antibakterielle und entzündungshemmende Rosmarinsäure (Parnham/Kesselring, 1985) ist der Rosmarin eine wirksame Heilpflanze bei Infektionen und Mykosen aller Art. Alkoholische Pflanzenauszüge
von Rosmarin haben eine erhebliche antiseptische Wirkung, die diejenige des bekannten Desinfektionsmittels Phenol um mehr als das 5-fache übersteigt (Yosr et al., 2013). Rosmarin wirkt in allen Zubereitungsformen stärkend auf den Kreislauf, durchblutungsfördernd – vor allem in Bezug auf eine Steigerung des Koronardurchflusses – und verbessert die Kontraktionskraft des Herzens (Bäumler, 2013). Bei Bluthochdruck darf Rosmarin jedoch nur sparsam als Gewürz verwendet werden.

Weiterlesen in Heft Nummer 42

Mittelmeerpflanzen als Lebensgefühl

Farben und Düfte gehören zu den einprägsamsten Erinnerungen – was verkörpert das Zusammenspiel beider Sinneseindrücke vollkommener als Kräuter und Blumen, die in einer leichten Meeresbrise wie in einer Inszenierung von Licht und Landschaft rund um das Mittelmeer wachsen? Mittelmeerpflanzen sind mediterranes Lebensgefühl pur und vermögen vor allem auch in belastenden Lebenssituationen die unvergleichbare Leichtigkeit herrlicher Mittelmeerabende heraufzubeschwören. Doch in ihnen steckt noch vieles mehr: fast jede dieser Pflanzen ist tief in den mythologischen Vorstellungen der Antike und damit auch in unserer heutigen Kultur verwurzelt.

Kontakt und info
info@astridsuessmuth.de, www.vomgletscherzumsteinkreis.de

Buchtipp
Astrid Süssmuth, Heilpflanzen am Mittelmeer – Erkennen und Anwenden, Freya Verlag, März 2017, ISBN 978-3990252987, CHF 35.90/€ 24,90
Modernes Standardwerk für Kräuterexperten und Laien, das aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit traditionellen Überlieferungen verbindet. 73 mediterrane Pflanzensteckbriefe, detailreiche Pflanzenbetrachtungen, Verwendung der Pflanzen von der Hausapotheke bis zur Urlaubsküche, reichhaltige Bebilderung.

 

Quellen und Literatur:

Fotos: Astrid Süssmuth, D - Gauting

· Burlando, B. / Clericuzo, M. / Cornara, L.: »Moraceae plants with tyrosinase inhibitory activity: a review« in Mini Rev Med Chem. 8, 2016

· Capasso, F. / Gaginella, T.S. / Grandolini, G. / Izzo, A.A.: Phytotherapy - A Quick Reference to Herbal Medicine. Springer, 2003

· Chan, E.W. / Lye, P.Y. / Wong, S.K.: »Phytochemistry, pharmacology, and clinical trials of Morus alba« in Chin J Nat Med. 14, 2016

· Chen, Q.G. / Zeng, Y.S. / Qu, Z.Q. / Tang, J.Y. / Qin, Y.J. / Chung, P. / Wong, R. / Hägg, U.: »The effects of Rhodiola rosea extract on 5-HT level, cell proliferation and quantity of neurons at cerebral hippocampus of depressive rats« in Phytomed 16, 2009

· Chidwar, V.R. / Patel, K.N. / Sheth, N.R. / Shiromwar, S.S. / Trivedi, P.: » Antiobesity effect of Stellaria media against drug induced obesity in Swiss albino mice« in Ayu 32, 2011

· Hu, Y.M. / Wang H. / Ye, W.C. / Qian, L.: »New triterpenoid from Stellaria media (L.) Cyr.« in Nat Prod Res 23, 2009

· Jadoon, S. / Karim, S. / Bin Asad, M.H. / Akram, M.R. / Khan, A.K. / Malik, A. / Chen, Ch. / Murtaza, Gh.: »Anti-Aging Potential of Phytoextract Loaded-Pharmaceutical Creams for Human Skin Cell Longetivity« in Oxid Med Cell Longev, 2015

· Jung, D.W. / Lee, O.H. / Kang, I.J.: »Sanguisorba officinalis L. Extracts Exert Antiobesity Effects in 3T3-L1 Adipocytes and C57BL/6J Mice Fed High-Fat Diets« in J Med Food 19, 2016

· Kim, S.H. / Hyun, S.H. / Choung, S.Y.: »Antioxidative effects of Cinnamomi cassiae and Rhodiola rosea extracts in liver of diabetic mice« in Biofactors 26, 2006

· Kurz, B.: Lexikon der Lebensmitteltechnologie. Springer-Verlag, 2013
· Liu, Q.-N. / Liu, R.-S. / Wang, Y.-H. / Mi, Z.-Y. / Li, D.-S. / Thong, J.-J. / Tang, Y.-J.: »Fed-batch fermentation of Tuber melanosporum for the hyperproduction of mycelia and bioactive Tuber polysaccharides« in Bioresource Technology 14, 2009

· Maslov, L.N. / Lishmanov, Y.B. / Arbuzov, A.G. / Krylatov, A.V. / Budankova, E.V. / Konkovskaya, Y.N. / Burkova, V.N. / Severova, E.A. : »Antiarrhythmic activity of phytoadaptogens in short-term ischemia-reperfusion of the heart and postinfarction cardiosclerosis« in Bull Exp Biol Med 147, 2009

· Nguyen. T.T. / Cho, S.O. / Ban, J.Y. / Kim, J.Y. / Ju, H.S. / Koh, S.B. / Song, K.S. / Seong, Y.H.: »Neuroprotective effect of Sanguisorbae radix against oxidative stress-induced brain damage: in vitro and in vivo« in Biol Pharm Bull. 31, 2008

· Noveille, A.: Adaptogens, 75+ Herbal Recipes and Elixirs to Improve Your Skin, Mood, Energy, Focus, and More. Adams Media, 2016

· Park, K.H. / Koh, D. / Kom, K. / Park, J. / Lim, Y.: »Antiallergic activity of a disaccharide isolated from Sanguisorba officinalis« in Phytother Res.18, 2004

· Pavar, V.S. / Hugar, S.: »Adaptogenic activity of Trigonella foenum graecum (Linn) seeds in rodents exposed to anoxia and immobilization stress« in Asian Pacific Journal of Tropical Biomedicine 2, 2012

· Pawlaczyk-Graja, I. / Balicki, S. / Ziewiecki, R. / Matulová, M. / Capek, P. / Gancarz, R.: »Polyphenolic-polysaccharide conjugates of Sanguisorba officinalis L. with anticoagulant activity mediated mainly by heparin cofactor II« inInternational Journal of Biological Macromolecules 93, 2016

· Rezaei-Golmisheh, A. / Malekinejad, H. / Asri-Rezaei, S. / Farshid, A.A. / Akbari, P.: »Hawthorn ethanolic extracts with triterpenoids and flavonoids exert hepatoprotective effects and suppress the hypercholesterolemia-induced oxidative stress in rats« in Iran J Basic Med Sci 18, 2015

· Salemi, Z. / Barzin Tond, S. / Fallah, S. / Shojaii, A. / Seifi, M.: »The effect of Morus alba leaves extract and powder on resistin levels and liver transaminase enzymes activities in diabetes« in Cell Mol Biol (Noisy-le-grand) 30, 2016

· Schulz, V. / Hänsel, R.: Rationale Phytotherapie. Springer-Verlag, 2013

· Steinegger, E. / Hänsel, R.: Lehrbuch der Pharmakognosie und Phytopharmazie. Springer-Verlag, 2013

· Szejk, M. / Poplawski, T. / Sarnik, J. / Pawlaczyk-Graja, I. / Czechowski, F. / Olejnik, A.K. / Gancarz, R. / Zbikowska, H.M.: »Polyphenolic glycoconjugates from medical plants of Rosaceae/Asteraceae family protect human lymphocytes against γ-radiation-induced damage« in Int J Biol Macromol. 94, 2017

· Tong, H. / Mao, D. / Zhai, M. / Zhang, Z. / Sun, G. / Jiang, G.: »Macrophage activation induced by the polysaccharides isolated from the roots of Sanguisorba officinalis« in Pharm Biol 53, 2015

· Villares, A. / Garciá-Lafuente, A. / Guillamón, E. / Ramos, Á.: »Identification and quantification of ergosterol and phenolic compounds occurring in Tuber spp. truffles« in Journal of Food Composition and Analysis 26, 2012

· Wang, S. / Wen, Y. / Hu, Ch.: »Immunoactivities of the polysaccharides from Morus alba, Chlamydomonas mexicana and Poria cocos« in Phytotherapy Research 9, 1995

· Winston, D. / Maimes, S.: Adaptogens - Herbs for Strength, Stamina, and Stress Relief. Inner Traditions / Bear & Co, 2007

· Yagi, M. / Kouno, T. et al.: »The structure of maranoline, a piperidine alkaloid from Morus species« in Nippon Nogei Kagaku Kaishi 50, 1976

· Yang, S.M. / Wang, T. / Wen, D.G. / Hou, J.Q. / Li, H.B.: »Protective effect of Rhodiola rosea polysaccharides on cryopreserved boar sperm« in Carbohydr Polym. 1, 2016

· Zhao, W. / Chai, D.-D. / Li, H.-M. / Chen, T. / Tang, Y.-J.: »Significance of metal ion supplementation in the fermentation medium on the structure and anti-tumor activity of Tuber polysaccharides produced by submerged culture of Tuber melanosporum« in Process Biochemestry 12, 2014

· Zhu, B.W. / Sun, Y.M. / Yun,X. / Han, S. / Piao, M.L. / Murata, Y. / Tada, M.: »Reduction of noise-stress-induced physiological damage by radices of Astragali and Rhodiolae: glycogen, lactic acid and cholesterol contents in liver of the rat« in Biosci Biotechnol Biochem 67, 2003

· Zhu, L.W. / Tang, Y.-J.: »Significance of protein elicitor isolated from Tuber melanosporum on the production of ganoderic acid and Ganoderma polysaccharides during the fermentation of Ganoderma lucidum« in Bioprocess Biosyst Eng. 33, 2010
 

Quellen und Literatur:

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· Pavar, V.S. / Hugar, S.: »Adaptogenic activity of Trigonella foenum graecum (Linn) seeds in rodents exposed to anoxia and immobilization stress« in Asian Pacific Journal of Tropical Biomedicine 2, 2012

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· Steinegger, E. / Hänsel, R.: Lehrbuch der Pharmakognosie und Phytopharmazie. Springer-Verlag, 2013

· Szejk, M. / Poplawski, T. / Sarnik, J. / Pawlaczyk-Graja, I. / Czechowski, F. / Olejnik, A.K. / Gancarz, R. / Zbikowska, H.M.: »Polyphenolic glycoconjugates from medical plants of Rosaceae/Asteraceae family protect human lymphocytes against γ-radiation-induced damage« in Int J Biol Macromol. 94, 2017

· Tong, H. / Mao, D. / Zhai, M. / Zhang, Z. / Sun, G. / Jiang, G.: »Macrophage activation induced by the polysaccharides isolated from the roots of Sanguisorba officinalis« in Pharm Biol 53, 2015

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· Yang, S.M. / Wang, T. / Wen, D.G. / Hou, J.Q. / Li, H.B.: »Protective effect of Rhodiola rosea polysaccharides on cryopreserved boar sperm« in Carbohydr Polym. 1, 2016

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· Zhu, B.W. / Sun, Y.M. / Yun,X. / Han, S. / Piao, M.L. / Murata, Y. / Tada, M.: »Reduction of noise-stress-induced physiological damage by radices of Astragali and Rhodiolae: glycogen, lactic acid and cholesterol contents in liver of the rat« in Biosci Biotechnol Biochem 67, 2003

· Zhu, L.W. / Tang, Y.-J.: »Significance of protein elicitor isolated from Tuber melanosporum on the production of ganoderic acid and Ganoderma polysaccharides during the fermentation of Ganoderma lucidum« in Bioprocess Biosyst Eng. 33, 2010
 

 

 

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