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Zeit und Heilung

Mensch und Tier
Mensch und Tier

Zeit und Heilung

Mensch und Tier

Kinesiologin und Tierkommunikatorin Christine Gerber gibt in dieser Beitragsserie einen Einblick in ihren Praxisalltag.

Für vieles scheint es den richtigen Zeitpunkt zu geben. Sei es zum Beispiel erfolgreiche Gartenarbeit in Einbezug der Mondphasen, geeignete Uhrzeiten für die Aufnahme von Nahrungsergänzungsmitteln oder sogar eine günstige Zeit für das Finden eines neuen Arbeitsplatzes. Die deutsche Jobsuchmaschine »Joblift« hat 2016 das Angebot und die Nachfrage von Stellen im Jahresverlauf evaluiert und ist zum Ergebnis gekommen, dass eine Bewerbung im Spätherbst und Winter sechsmal aussichtsreicher sei als im Sommer. Es gibt also offenbar themenspezifische Zeitpunkte, die für alle passend sein könnten.

Was gibt es »zeitlich« für alle Passendes in meiner Praxis-Tätigkeit?

Ich denke da an die Organuhr. Sie stammt aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Im Verlauf eines Tages ist jedes Organ und seine Energie während zweier Stunden am aktivsten – 12 Stunden später im Ruhezustand. Die Organuhr zeigt also den inneren Arbeitsrhythmus von Menschen und Tieren und kann Wegweiser bei verschiedensten Beschwerden sein, die zu einer bestimmten Tageszeit auftreten. Es kann auch vorkommen, dass die innere Uhr aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr auf die äussere
Uhr abgestimmt ist. Dann gilt es, eine Synchronisierung herzustellen.
Allgemein geltend ist auch, dass ich nach Entstehen einer Narbe die drei ersten Monate nicht mit dem frischen Gewebe arbeite. Trotzdem kann mit dem Entstören der Narbe zur Förderung des Heilprozesses auf anderen Ebenen begonnen werden. Allenfalls gestörte Meridiane aktiviere ich wieder und löse gespeicherte Emotionen aus den betreffenden Körperstellen. Dies können Gefühle der Tiere selbst sein, wie ein Schock bei einem Unfall. Es ist aber auch möglich, dass das Tier auf ein Gefühl seines Menschen reagiert oder  dieses komplett übernimmt. Ein Tier könnte also durch die Sorge seines Halters so verunsichert werden, dass es zum Beispiel »haltlos« speichert, oder auch direkt »Sorge«. Wir arbeiten uns also Schicht für Schicht vor, bis die Körperstelle keine Stressreaktion mehr anzeigt. Meistens geht es bei meiner Arbeit aber um einen individuellen Zeitpunkt.
Nehmen wir zum Beispiel Hund Fimo, der unter keinen Umständen zu bewegen ist, an einer Strasse zu gehen. Die Halterin erzählt mir, dass diese Verweigerung einen Grund hat. Sie stand im Winter mit Fimo am Fussgängerstreifen. Ein Auto hielt an, um sie  überqueren zu lassen. Das nachfolgende Auto hatte die winterlichen Bodenverhältnisse nicht im Griff, und während sie mit Fimo auf der Strasse stand, fuhr das zweite Auto in das Wartende und schob dieses mit einem Knall gefährlich nahe an beide heran. Es sei niemand verletzt worden, aber seither wolle Fimo nicht mehr in die Nähe einer Strasse. Um Fimo zu unterstützen, ist es wichtig zu wissen, wann und unter welchen Umständen der Stress seinen Anfang genommen hat, und natürlich auch, welche Gefühle (und auch  mentale Schlussfolgerungen!) dabei geprägt, gespeichert wurden. Nicht immer ist es ein so deutliches Ereignis, das bleibenden Stress auslöst – trotzdem war dieser irgendwann zum ersten Mal da. Diesen Zeitpunkt und alle Zusammenhänge gilt es zu finden und bearbeiten.

Wie der Halter, so das Tier...

Als Kinesiologin werde ich von Tierhaltern bei unserer ersten Begegnung manchmal gefragt, wie lange eine Behandlung dauern wird. »Reicht eine Sitzung, oder müssen wir mehrmals kommen, und wenn ja, wie oft?« Diese Frage ist schwierig zu beantworten, da es meistens mehrere Ursachen für eine Beschwerde oder ein auffälliges Verhalten gibt. Interessant für das Team Mensch-Tier wird es, wenn es dabei nicht nur um das Tier geht, sondern auch um den Halter. Ich habe in all den Jahren meiner Praxistätigkeit wirklich sehr,  sehr viele Fälle erlebt, wo sich nach einer Veränderung beim Halter auch die Beschwerden beim Tier verbessert oder komplett aufgelöst haben. Auf diese möglichen Zusammenhänge möchte ich nachfolgend eingehen.
Katze Nelly hatte wiederkehrende Entzündungen, die jeweils nach Coritson-Behandlungen verschwanden, aber nach kürzester Zeit wieder auftauchten. Telepathisch zeigte mir Nelly eine Wasserader, direkt unter dem Bett ihres Menschen verlaufend. Nach einer  kinesiologischen Intervention zu ihrem aktuellen Zustand und dem Verschieben des Bettes der Halterin an einen neutralen Platz, war es mit den Entzündungen vorbei. Kaum zu glauben, nicht wahr? Dabei ist es einfach zu erklären. Die Halterin schlief auf der  Wasserader – ihr schien es nichts auszumachen. Trotzdem war aber eine störende Information vorhanden. Diese Information war im Energiefeld der Frau, aber gleichzeitig auch im gemeinsamen Energiefeld mit der Katze. Dieses Feld wird je nach Aktivitätszustand morphisches Feld oder morphogenetisches Feld genannt. Rupert Sheldrake, der Erforscher dieser gemeinsamen, sozialen Felder, schrieb dazu 1999 in seinem Buch »Der siebte Sinn der Tiere«: »Wie die bekannten Felder in der Physik verknüpfen soziale Felder  voneinander entfernte Dinge, aber sie unterscheiden sich von den physikalischen Feldern dadurch, dass sie sich entwickeln und eine Art von Gedächtnis enthalten.« Die störende Information hat sich also einen Wirkungsort gesucht und da die Frau nicht empfänglich und zudem alleinstehend war, hat Nelly die energetische Störung abbekommen, die bei ihr längerfristig Entzündungen ausgelöst hat. 

Weiterlesen im Heft Nummer 42

Kontakt:
Christine Gerber Kinesiologie und Beratung für Mensch und Tier, Tiertelepathie
Rütlistrasse 11,
3014 Bern,
031 331 71 44
www.kinesiologie-bern.ch, chg@kinesiologie-bern.ch
Christine Gerber ist Dipl. Kinesiologin IKBS, Dipl. Komplementär-Therapeutin OdA KTTC und Tiertelepathin und führt seit 2003 eine eigene Praxis.

 

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