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Von Narben und Platzangst

Wege zur Heilung
Komplementärmedizin

Von Narben und Platzangst

Komplementärmedizin

In der Rubrik »Wege zur Heilung« zeigen Praxisberichte auf, mit welchen Massnahmen und Therapien in der Verbindung von Schulmedizin und verschiedensten komplementären Heilmethoden Heilung geschehen oder zumindest eine gesundheitliche Verbesserung erzielt werden kann.

Narben – manchmal ganz schön lästig!

Heute will ich die Geschichte einer Patientin erzählen, die zu mir kam, nachdem man ihr einen Brustkrebs operiert hatte. Weil die Patientin, die mit Körbchenweite D bis E eine Oberweite hatte, die sie behalten wollte, liess sie sich nur den Knoten und nicht gleich die ganze Brust entfernen. Damit man aber bei einem erneuten Tumorknoten wusste, ob es derselbe ist, legte man ihr einen Titanstift an den Ort des herausoperierten Tumors ein. Ich übernahm dann die Nachsorge der Patientin, die aus aufbauenden Massnahmen bestand, um dem Körper die nötigen Ressourcen zu geben, sich gegen Tumorzellen selbst wieder aktiv zu wehren. Also nicht wie üblich Hormontherapien,  Radiotherapien oder zuweilen Chemotherapien, »um sicher zu gehen«.

Die Patientin hat sich in der Folge bis heute (nun schon neun Jahre) rezidivfrei gehalten und erfreut sich auch sonst bester Gesundheit. Dennoch hatte die Patientin etwas, das ich ihr trotz der verschiedensten Therapiemethoden, die ich anwandte, nicht beheben konnte – sie klagte über Stechen, Ziehen und bisweilen Brennen in der Brust, bei der der Knoten entfernt wurde. Ja, zum Teil strahlten die Schmerzen über die Brust aus.

Als ich sie bei einer Konsultation im Gespräch nochmals genau nach den Ausstrahlungen fragte, bemerkte ich, dass es entlang des Magenmeridians auszustrahlen schien. Nun kam mir die Idee, dass vielleicht eine Narbe – und nicht wie so oft ein Zahn – die Ursache dieser »therapieresistenten Erscheinung« sein könnte. Also erkundigte ich mich nochmals detailliert nach allen Operationen, Schnittwunden, Verletzungen entlang des Magenmeridians (Hier ist zu sagen, dass man natürlich auf beiden Körperseiten eine Störung haben kann und sich diese auf der gleichen oder kontralateralen Seite manifestieren kann). Zu meiner Enttäuschung fanden sich keine! Ich konnte es kaum  glauben: keine Narbe, keinen Zahn… Das konnte und durfte nicht sein, ansonsten hatte ich Jahrelang irgend etwas nicht erkannt!

Weiterlesen im Heft 32....

Angst vor Dunkelheit und engen Räumen

Heute berichte ich von einem Fall aus meiner Hypnosetherapie. Eine Frau kam zu mir, weil sie, seit sie Teenager ist, Angst vor dunklen und engen Räumen hat. Sie kann nicht allein ohne Licht in einem Raum schlafen, wenn es dunkel ist. Der Grund, warum sie mich aufsuchte, war ein Urlaub; ihr Mann und ihr Sohn hatten vor, Ferien im Zelt zu machen. Nur schon der Gedanke, in einem engen, dunklen Zelt zu übernachten, machte ihr grosse Angst, dabei
fand sie die Idee einer Fahrradtour mit Campen toll.

Auf ständiges Bitten ihres Sohnes doch mitzukommen, suchte sie mich auf. Da ich die Frau schon in meiner Craniosacraltherapie seit längerem behandle, wusste sie von meiner Hypnosetätigkeit. Somit war das zur Hypnose und mir nötige Vertrauensverhältnis schon gegeben. Gemeinsam versuchten wir im Vorgespräch, den Grund der Ängste zu eruieren – leider ohne Erfolg, obwohl wir die verschiedensten Blickwinkel anschauten. So entschlossen wir uns, mittels der Hypnosetechnik den Ängsten auf den Grund zu gehen.

In der Hypnosebehandlung bat ich die Klientin nochmals, sich an eine mögliche Situation zu erinnern, die die Ängste auslösen würden, respektive was ihr Angst macht, wenn sie an enge Räume denkt. Es dauerte eine Weile, aber dann sah sie vor ihrem inneren Auge den »Film«. Sie sah sich als kleines Mädchen mit ihrer grossen Schwester im Kinderzimmer Verstecken spielen.

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Blockaden lösen und Ballast abwerfen

Ich möchte Ihnen eine ganz besondere Massageform näher bringen und mit einem Beispiel aus meiner Praxis zeigen, was sie bewirkt. Lomi Lomi Nui ist eine Art der Massage, die sehr tiefgreifend ist. Sie hat ihren Ursprung in der hawaiianischen Kultur, mit der man nicht nur den Körper, sondern auch die Seele mitbehandelt.

Meine Patientin hatte eine sehr anstrengende Zeit hinter sich. Viele Veränderungen und Stress waren tagtäglich ihre Begleiter, beruflich als auch privat. Ihre Ehe ging in die Brüche, bei der Arbeit wuchs der Leistungsdruck, und zu Hause wartete ihre 11-jährige Tochter, die nicht verstand, wieso Papa nicht mehr da war. Zu alldem plagten sie ständig starke Kopfschmerzen, die nach sehr anstrengenden Tagen kaum auszuhalten waren. Auch ihre tiefe Bauchatmung hatte sie »verlernt«, und sie fühlte sich innerlich wie blockiert.

Sie war am Ende ihrer Kräfte angelangt, wollte aber nicht aufgeben. Sie wollte von vorne beginnen, mit neuer Energie, und alles Alte hinter sich lassen. Ihre Schwester brachte sie auf die Idee, sich diese Art der Massage zu gönnen und so fand sie den Weg zu mir.  Wir kannten uns vorher nicht, trotzdem spürten wir eine enge Verbundenheit, was sie schnell während der Massage zur Tiefenentspannung führte. Eine Vertrauensbasis ist bei dieser Massage sehr wichtig. Die Lomi Lomi Massage fokussiert auf das Lösen aller Blockaden, damit neue Energie zu fliessen beginnt. Die Harmonie in Körper, Geist und Seele wird wiederhergestellt, Regeneration beginnt.

Weiterlesen im Heft 32....

 

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