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Heilen mit Huna

Aus der Praxis
Aus der Praxis

Heilen mit Huna

Aus der Praxis

Huna – das ist ein schamanischer Weg und zugleich eine Lebenseinstellung. Wulfing von Rohr führt in diesem Beitrag in die Heilweise von Huna ein.

Wir verbinden Huna meistens mit Hawaii und glauben oft, dass es so etwas wie eine offizielle Huna-Methode gäbe. Das ist jedoch nicht der Fall. Huna ist der Sammelbegriff für ein Reihe unterschiedlicher Wege und Methoden, die aus dem polynesischen Raum  zwischen Tahiti, Samoa und Hawaii stammen. Da diese Völker ursprünglich keine Schriftsprache hatten, gibt es keine »Original Huna-Lehre«, wie es zum Beispiel ursprüngliche indische Heillehren gibt, die in den Ayurveda-Schriften niedergelegt wurden. Es gibt ja auch bei uns in Europa keine verbürgten keltisch-druidischen Heilweisen – sondern bestenfalls etwas, was wir dafür halten. Diese Vorbemerkungen sind angesichts oft unkritischer Begeisterung für alles, was Huna oder Ho'oponopono heisst, durchaus angebracht.

Huna lässt sich gut mit ganzheitsmedizinischen Methoden kombinieren

Dennoch: in dem, was von verschiedenen Clans und Familien zunächst mündlich überliefert und dann durchaus auch »verwestlicht« wurde (ähnlich, wie es ganz legitim europäische Varianten im Yoga gibt!), sind wertvolle Einsichten, Wege und Mittel zu Heilung und Erhaltung von Gesundheit zu finden. Vor vielen Jahren habe ich als Koautor mit der inzwischen verstorbenen Suzan H. Wiegel das erste Praxisbuch zum Thema geschrieben (s. Buchtipps). Da ging es um spezielle pflanzliche Tinkturen und Medikamente. Eine geistige Nachfolgerin von Suzan, die Heilpraktikerin und Huna- sowie Yogalehrerin Petra Lazarus, die auch Expertin für Dunkelfeldanalyse  und Isopathie ist, hat einen überzeugenden Ansatz entwickelt, Huna in der ganzheitlichen Heilung zu nutzen.

Sie geht davon aus, dass wir mit Huna die strahlende Seele wieder entdecken und deren Selbstheilungskräfte aktivieren können. Dazu ist die Liebe zur eigenen Seele wesentliche Voraussetzung – die wir oft erst entdecken müssen. Petra Lazarus geht es zunächst
einmal recht allgemein darum, das eigene Leuchten,  die eigene Lichtfrequenz zu entdecken und zu leben – als bewusst »Ich Bin-Gegenwart«. Zwei Elemente des Huna, die drei Selbste und die sieben Kräften, stehen für sie im Mittelpunkt der Heilung mit Huna. Ich skizziere ihren Ansatz auf vereinfachte Weise.

Die 3 Selbste in der Heilung mit Huna KANE ist das höhere Selbst oder »höchstes Selbst«. Seine besondere Fähigkeit ist, den Seelenplan abzurufen, ihm bewusst zu folgen und diesen Seelenplan in den Alltag zu integrieren. Sozusagen Heilung durch Sinn! LONO ist das mittlere Selbst, das man mit unserem »Alltagsbewusstsein« oder der Vernunftebene vergleichen kann. Seine Aufgabe besteht darin, die Übersicht über den Prozess der Integration des Seelenplans in den Alltag zu bewahren. Dazu zählt auch die Transformation von  Egothemen. Es geht also hier auch um mentale Grundlagen für Heilung. ....

Weiterlesen im Heft Nummer 34

Buchtipp
• Petra Lazarus, Wulfing von Rohr, Huna Seelenkraft – Heilung
und Weisheit aus Hawaii (Basiswerk); Heyne Verlag,
ISBN: 978-3-453-70202-8, Fr. 17.90
• Suzan H. Wiegel, Wulfing von Rohr,
Die Heilkraft der Kahuna-Medizin, stb Schirner Verlag,
ISBN 978-3-897-6757-8 (zurzeit nur antiquarisch erhältlich)

Print Ausgabe: 
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