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Tiere – Begleiter auf unserem Weg

Mensch und Tier
Mensch und Tier

Tiere – Begleiter auf unserem Weg

Mensch und Tier

In dieser neuen Kolumne von Cornelia Heinzle finden sich künftig Geschichten, die die heilende Wirkung im Miteinander von Mensch und Tier aufzeigen, sowie Praxisfälle aus der Arbeit mit Tieren.

Tiere geben Kraft in schwierigen Situationen und sind Inspiration auf dem persönlichen Weg. Wer sich Zeit in der Natur gönnt und achtsam durchs Leben geht, wird so manche Antwort auf seine Fragen erhalten. Einerseits teilen sich Tiere über ihr Befinden mit, andererseits spiegeln sie das Verhalten der Menschen, denen sie begegnen, und unterstützen diese mit Botschaften in ihrer Seelenentwicklung. Mit der bedingungslosen Liebe, die sie ausstrahlen, wirken sie heilend und sind authentische Rat- und Impulsgeber für Menschen, die ihr Potential entdecken und leben wollen. Wer dies erkennt, wird den Tieren künftig anders begegnen.

Ziegenbock Jogi

Hilferuf vom Bauernhof

Kurz vor dem Wechsel in das Jahr der Ziege/des Schafes laut dem chinesischen Kalender zeigte sich mir in der Meditation ein Ziegenbock. Ihn – Jogi – kannte ich bereits vom naheliegenden Bauernhof. Aus irgendeinem Grund verspürte ich den Impuls, Jogi aufs Papier  zu bringen, was mir auf Anhieb gelang (siehe Bild). Jedoch skizzierte ich ihn anfangs sehr blass. Dann folgte ich der inneren Stimme, ihn in kräftigeren Farben zu zeichnen. In Wahrheit war er leider nicht mehr so gut bei Kräften. Eines morgens, bei meinem täglichen  Spaziergang zum Bauernhof, hörte ich die nach Hilfe rufenden Schreie von Jogi. Angekommen bei seiner Box, musste ich zusehen, wie ein junger Ziegenbock seine Hörner in den, in der Ecke liegenden Jogi rammte. Er musste sich dies fast bewusstlos über sich  ergehen lassen, da er keine Möglichkeit hatte zu flüchten.

Mir hat es fast das Herz zerrissen, und ich konnte seine Schmerzen deutlich spüren. Nun war mir alles klar: die Erscheinung in meiner Meditation war ein Hilferuf seinerseits. Jedoch waren mir die Hände gebunden und ich konnte nichts unternehmen. Meine heftigen Reaktionen schienen dem Umfeld etwas übertrieben. Mich berührte das Leid dieses Tieres, seine Situation so sehr, und ich fragte mich, wieso? Sehr schnell spürte ich, es hat mit mir zu tun. War es etwa der Hilfeschrei meiner Seele? Was möchte mir die Situation des Ziegenbocks mitteilen?

Mehrere Wahrheiten sind richtig

Die Zeichnung von Jogi war sehr kräftig, obwohl er in Wahrheit in Farbe und Kraft verloren hatte. Auf die Frage nach der Wahrheit wurde mir bewusst, dass es deren mehrere gibt und alle ihre Berechtigung haben. Einst war er der starke, gesunde Ziegenbock und wird es in Erinnerung auch immer bleiben. Heute ist er alt und nicht mehr so gesund. Auch dies zählt zur Wahrheit. Von diesem Zeitpunkt an akzeptierte ich die zwei  Wahrheiten, die eine des schönen starken Ziegenbocks und die andere des in die Jahre gekommen schwachen. Es liegt auch nicht in meiner Kompetenz, in diese Situation einzugreifen.

Weiterlesen im Heft Nummer 34

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