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Träumen mit einem Traumführer

Workshop mit Anouk Claes
Träumen mit einem Traumführer

Workshop mit Anouk Claes

Träumen mit einem Traumführer

Träume deuten mittels Traumsymbolik-Büchern kann zwar hin und wieder hilfreich sein, bleibt aber meist sehr oberflächlich. Vieles lässt sich nicht auf jeden Menschen übertragen. Wie man individuellere Traumdeutung betreiben
und dadurch vielerlei Lebensprobleme lösen kann, zeigt Anouk Claes in diesem Beitrag.

Genau so wie es »Geistführer« gibt, gibt es auch »Traumführer«. Das sind Wesen, die einen in den eigenen Träumen besuchen. Sie können uns verschiedene Dinge zeigen, und mit diesen Wesen können wir  auch innere  Traumlandschaften entdecken. Sehr oft sind es Tiere, die als Traumführer wirken.
Träume können uns manchmal intensiv beschäftigen. Träume können ganz lange Geschichten bilden oder nur ganz kurz sein: Sie sind manchmal sehr spannend, meist dann aber auch mit sehr starken Gefühlen verbunden. Oft ist es auch so, dass, wenn man sich morgens an den Traum an sich nicht mehr erinnert, doch ein Gefühl übrig bleibt und dieses Gefühl uns den ganzen Tag lang begleitet. Es kann sich um ein angenehmes oder auch unangenehmes Gefühl handeln. Immer wieder werde ich um Traumdeutung gebeten oder gefragt, was Träume generell bedeuten. Ich helfe zwar manchen Menschen, ihre Träume zu verstehen, aber solche Einsichten und Deutungen lassen sich
kaum auf jemand anderen übertragen. Dennoch gibt es einige interessante Experimente rund um Träume und auch Tipps, die helfen können, die eigenen Träume besser zu verstehen. In diesem Beitrag möchte ich verschiedene  Dinge ansprechen, die mir im Laufe der Zeit über und rund um das Träumen und die Träume begegnet sind.

Zwei Arten von Träumen

Es gibt grob gesagt zwei verschiedene Arten von Träumen:
Solche, die man beim Aufwachen schon fast wieder vergessen hat und jene, von denen man irgendwie weiss, dass sie sehr wichtig sind. Man »weiss« es einfach, dass dieser Traum anders war als die anderen und möchte nun wissen, was er bedeutet. Diesen Eindruck, dass Träume einem wichtige Botschaften vermitteln können − aus dem eigenen Inneren − kann ich nur bestätigen. Oft zeigen sie einem auf, wo man ansteht bzw. blockiert ist. Und sie können auch Hinweise darauf geben, was man tun sollte.

Was eine übliche Traumdeutung angeht, kann ich nicht viele Ratschläge geben, weil das letztlich doch, wie erwähnt, immer sehr persönlich ist. Es gibt zwar Lexika über Traumsymbolik. Meiner Ansicht nach ist Traumsymbolik
jedoch eine ganz individuell zu deutende Angelegenheit. Wenn wir etwas träumen, macht es Sinn, sich zu überlegen, was die Symbole mitteilen wollen.

Wer sich mit Symbolik wenig auskennt, und wenn es in den Träumen mehr um Handlungen geht, kann man durchaus interessante Hinweise in Büchern finden.Allerdings kann man Traumsymbole sogar ein wenig selbst steuern. Ich habe gehört, dass viele Menschen tatsächlich anfingen, von genau jenen Symbolen zu träumen, mit denen sie sich näher befasst haben. Einige Menschen neigen in ihren Träumen zu Symbolen, wie sie von Freud beschrieben werden, andere zu Jung‘ schen Symbolen und wieder andere eher zu schamanistischen Symbolen.

Angst und Träume

Ich habe festgestellt, dass Menschen, die unter Angst leiden, oft Träume mit so intensiven Gefühlen erleben, dass sie davon aufwachen. Ursache kann sein, dass entsprechende Gefühle tagsüber stark verdrängt wurden und sich nun im Traum ganz entfalten. Dann kommt es oft sogar zu einer Form von »Selbstheilung«. Am Tag hat die Angst keine Chance, wahrgenommen zu werden, also breitet sie sich in der Nacht aus. Ich empfehle, wenn man davon aufwacht, mit der Angst zu reden.

Angst betrachte ich als eine Art eigene Lebenskraft. Man spricht mit ihr im Sinne, dass es sie geben darf und  vielleicht auch, dass man sie in Zukunft nicht mehr verdrängen wird. Angst tritt ebenso in Gestalt von Zweifel, Unsicherheit oder Orientierungslosigkeit auf. Es kommt jedoch auch vor, dass man tagsüber von der  Angst nicht besonders viel bemerkt, eben weil sie verdrängt wird. Deswegen vergleiche ich Angst gerne mit einem Pferd: Es muss ab und zu einmal aus dem Stall heraus kommen und richtig herumrennen, und dann ist wieder für eine gewisse Zeit gut. Manchmal ist das  momentane Leben so ruhig, dass es keinen Anlass gibt, sich »auszutoben«, und dann kann auch die Angst selbst die Initiative übernehmen, um sich im Körper »breit zu machen«. ..

Weiterlesen im Heft Nummer 35

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