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Ordnung, Rhytmus und Harmonie

Natur und Heilen
Natur und Heilen

Ordnung, Rhytmus und Harmonie

Natur und Heilen

Die drei Begriffe in der Überschrift sind uns aus der Musik wohl vertraut. Dass sie aber weit darüber hinaus ein gestalterisches Grundprinzip sind, ist viel weniger bekannt. Sie sind Garant für all das, was wir im weitesten Sinne unter Heil-Sein verstehen. Dieser Beitrag von Philippe Elsener ist der erste einer Reihe, in der der Zusammenhang von Natur und Heilen näher gebracht werden soll.

Eine schöne Bescherung – eines Tages war’s soweit.  Ich fand mich wieder, ausser mir, mit diagnostiziertem Nervenzusammenbruch. Was war geschehen? Das Chaos hatte in meinem Lebens- und Arbeitsalltag Überhand genommen und die Natur – meine eigene Natur – hatte mir den sprichwörtlichen »Schuss vor den Bug« gesetzt. Der auf mich einwirkende Druck von aussen und der Druck von innen, den ich mir selbst machte, waren dabei – eben ganz ihrer Natur entsprechend – wirksam zu werden: die Ordnung löste sich auf, sie zerfiel. Aus Heilsein wurde Unheilsein. Die Folge dieses ganz und gar nicht freiwilligen und abrupten Innehaltens war Zeit, viel Zeit, Zeit, aus dem Takt zu fallen. Dies war der Beginn einer langen Reise, die mich auf die Spur der in der Natur wirkenden Kräfte brachte.

Eiskristalle nach Emoto

Anfangs der 2000-Jahre gab es bemerkenswerte Wassersymposien. Dabei lernte ich eine Reihe bemerkenswerter Menschen kennen, denen eines gemeinsam war: die Erforschung des Wassers und seiner Eigenschaft, Informationen zu speichern. Einer davon war der berühmte Masaru Emoto (1943–2014), der rund um faszinierende Eiskristallbilder einige seiner fundamentalsten Erkenntnisse über die Natur von Ordnung und Harmonie vorstellte.
Die Übertragung von Botschaften, Worten, Melodien,  Bildern prägt das Wasser, so Emoto. Je nachdem, ob die Information eine positive oder eine negative ist, würde sich ein harmonischer Kristall zeigen oder eine amorphe Erscheinung. Die Untersuchung des Wassers beispielsweise der Paulisloch-Quelle oberhalb von Alosen ZG jedenfalls zeigt wunderschön ausgebildete Kristalle. Kein Wunder also, dass bei dieser Quelle immer wieder Menschen literweise Wasser abfüllen.

Wasser als Informationsträger

In diese Zeit fiel meine Ausbildung zum Lebens-Energie- Berater. Auch in diesem energetischen System, das Erich Körbler »Neue Homöopathie« nannte, und in der sogenannten Informationsmedizin und ihrem System spielt Wasser  eine wesentliche Rolle. Das Übertragen von Informationen auf Wasser ist ein verblüffend einfaches Mittel, um dem Organismus die passende Ordnung zukommen zu lassen. So lassen sich energetische Disharmonien  ausgleichen und die Selbstheilungskräfte anregen. Wasser, das erkannte ich sehr schnell, ist das Element, das uns viel über das Wesen der Natur und ihr Wirken, ja über das Leben selbst erzählen kann.  In natürlich fliessenden Flussgerinnen begegnen wir praktisch allen Mustern, die wir auch an der Verästelung von Bäumen und in unseren Blutbahnen und dem Nervensystem wieder finden. Das führte dazu, mich tiefer mit den Erkenntnissen des  österreichischen Försters und Naturforschers Viktor Schauberger  zu beschäftigen. Er, dem viel daran lag, von der Natur zu lernen, kam so zu einem Wissen in Bezug auf Wasser, dass erst jetzt, Jahrzehnte nach seinem irdischen
Abgang, nach und nach in seiner Bedeutung erkannt wird und Anwendung findet.

Treffend war seine Beobachtung: »Ihr bewegt falsch.« Ja, was um Himmelswillen sollte das denn bedeuten? Die Antwort darauf folgte kurz und bündig: »Genau verkehrt, als es heute geschieht.« Nachzulesen in seinem 1933 erschienenen Büchlein »Unsere sinnlose Arbeit«. Darin beschreibt er eindrücklich, wie der Mensch der Natur entgegenwirkt: Begradigte anstelle mäandrierender Flüsse, Ausbeutung statt naturgerechter Nutzung natürlicher  Ressourcen. Die Liste liesse sich schier endlos fortsetzen. Sein Leitsatz wurde »Die Natur kapieren und die Natur kopieren«. Das hätte Paracelsus zweifellos bestätigt. Seiner Ansicht nach sind die Göttlichen Gesetze all jenen
offenbar, die im grossen Buch der Natur zu lesen vermögen.

Es ist noch nicht lange her, als man darauf kam: Nicht das Starke setze sich in der Natur durch, sondern die Fähigkeit, sich zu vernetzen und zu kooperieren. Dies wird von Biologen inzwischen als das zentrale Element für die Vielfalt, Fülle und Überlebensfähigkeit in der Natur erkannt. Damit ist jedoch weder Druck noch Stress gemeint.

Verwirbeltes Wasser

Schauberger beobachtete, dass in der Natur das Wirbelprinzip vorherrschend ist. Und wieder ist es das Wasser, das uns dieses veranschaulicht. Der sich einrollende Wirbel ist formgebend und schafft damit Struktur und Ordnung, natürliche Ordnung. Dies ist das natürliche, lebensförderliche Prinzip zentripetaler Bewegung: von aussen nach innen, Stille, Frische, Konzentration, Implosion. Im Wirbel lösen sich alle dem Wasser aufgeprägten und daher fremden Informationen auf. Das andere Prinzip, das Druck-Prinzip, führt aus der Konzentration in die Zerstreuung. Folgen zentrifugaler Bewegung von innen nach aussen sind Explosion, Lärm, Hitze, Zerstreuung, Zerfall. Wo das Druckprinzip
vorherrscht, lösen sich Ordnung auf und chaotische Zustände nehmen zu.

Von der Natur lernen

Ist das nun ein Plädoyer nur für das Wirbelprinzip? Nein, natürlich nicht. Das Leben bewegt sich immer zwischen beiden Kräften, den festigenden und den auflösenden. Finden diese im passenden Verhältnis zueinander, so stellt sich Ordnung, Rhythmus, Harmonie ein. Beispiele dazu gibt es reichlich. Betrachten wir einmal einen Tannenzapfen näher. Sein Körper, im weitesten Sinne eiförmig, bildet sich dort, wo die auseinanderstrebenden und  zusammenziehenden Kräfte in der Schwebe sind. Den Schuppen entlang lassen sich zwei sich um die Form windende Spiralen erkennen, die eine rechts-, die andere linksdrehend, die eine steiler, die andere flacher. Wo sich die männliche und die weibliche Spirale schneiden, entsteht der Same für neues Leben. Obschon sich das Prinzip in allen Arten von Tannenzapfen erkennen lässt, wird man bei genauerem Hinschauen dennoch feststellen können, dass es keine zwei genau gleichen Zapfen gibt. Alle Elemente, so unterschiedlich sie sein mögen, bilden ein Ganzes, eine Einheit. Vielfalt in der Einheit – so könnte Natur auch beschrieben werden.

Weiterlesen im Heft Nummer 36

Der Autor

Philippe Elsener ist dipl. Lebens-Energie-Berater, Naturenergetiker und Buchautor und wohnt in Thal/SG. Er beobachtet seit Jahren die Beziehung zwischen Mensch  und Ort, Ort im Sinne von Wohn-, Arbeits und Lebensraum. Sein besonderes Augenmerk gilt der Signatur der Dinge, die Wesentliches über ihre nicht-messbare Feinstofflichkeit erkennen lässt. Als Mitglied des Vereins für Radiästhesie St. Gallen, der Schweizerischen Akademie für Burnout-Prophylaxe bringt er sein Wissen ein. Er bietet verschiedene Kurse und Veranstaltungen an.

Mehr unter www.naturenergetik.ch

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