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Sich besser spüren

Theorie und Praxis
Theorie und Praxis

Sich selber besser spüren

Theorie und Praxis

In diesem den vorangegangen ergänzenden Beitrag beleuchtet Anouk Claes das Energiefeld in Bezug auf Geist und Ego. Sie erklärt, wie das Energiefeld besser gespürt und das Selbstbild wunschgemäss verändert werden kann.

Das Energiefeld gehört zum unsichtbaren Bereich, also zum Geist. Man kann es mit den physischen Augen nicht sehen. Das Ego kann das Energiefeld nicht wahrnehmen und daher auch nichts damit anfangen. Viele habe zu Beginn deswegen Mühe mit dem »Spüren «, weil man davon oft nichts merkt, und das, was man bemerkt, gar nicht einordnen kann.
Wie fühlt sich Energie an? Das ist sehr unterschiedlich. Der Körper ist Träger des Energiefeldes, deshalb spürt man es im Körper. Aber weil man nicht gewöhnt ist, den »Spürsinn« zu benutzen, ist dieser Sinn nicht besonders trainiert. Das Ego bedeutet für mich: sichtbare Welt – dazu gehört auch der Körper. Es besteht schon einen Zusammenhang zwischen dem Körper und dem Energiefeld, ich lasse jedoch den genauen Zusammenhang offen, vermittle also kein »Bild« davon, sondern gebe ein paar Tipps, die helfen den Körper und damit auch das Energiefeld besser wahrzunehmen.

Das Ego entscheidet im Moment

Was bedeuten Aussagen wie: »eine gute Verbindung zum Körper haben« oder »seinen Körper gut spüren«?  Und nützt dies, um das Energiefeld zu spüren? Bedeutet das auch, dass man seinen Körper liebt? Besonders gut für den Körper zu sorgen, gesund zu essen und Sport zu betreiben – spürt man dann das Energiefeld besser? Es ist schon mal sehr wichtig, dass man Geist und Ego und auch den Körper als ebenbürtig  betrachtet.
Materie und Geist sind beide gleichwertig.
Sollte ich meinen Körper lieben? Von der geistigen Perspektive aus sollte man sich beides erlauben, den Körper zu lieben und den Körper nicht zu lieben. Beides sind Möglichkeiten, das heisst, diese Frage kann nur das Ego beantworten und dieses entscheidet immer im Moment. Das Ego kann den Körper in einem Moment sehr lieben und im nächsten Moment, zum Beispiel nach einem missglückten Friseurbesuch, extrem ablehnen, um dann am nächsten Tag wiederum eine andere Meinung zu haben. Das ist eigentlich normal für das Ego, dass es immer wieder neu bewerten darf, egal ob positiv oder negativ. Wenn man dem Ego diese Freiheit gibt, dann spürt man den Körper eigentlich am besten, weil dann der Stress wegfällt, irgendetwas zu »müssen«. Man kann dem Ego nicht vorgeben, wie es bewerten sollte, denn es ist Geschmacksache, wie zum Beispiel beim Essen jeder nachvollziehen kann. Auch beim Essen ist es nicht möglich, sich selbst vorzuschreiben, wie einem etwas schmecken sollte.
Wie es einem schmeckt, ist unterschiedlich, oft selbst dann, wenn es dasselbe Gericht ist. Dort ist man im Geist auch sehr »versöhnlich« mit dem Ego und lässt ihm freien Raum. Und man muss keine Gedanken oder Gefühle verdrängen, die man nicht denken oder fühlen möchte.

Den Gedanken des Egos freien Lauf zu lassen, ermöglicht oft eine Entspannung, weil man nichts verdrängen muss. Das bedeutet für mich »eine gute Verbindung zum Körper«, denn man ist ehrlich zu sich selbst. Es ist nicht so einfach, sich mit dem »Negativen« abzufinden, und oft hat man zudem noch ein erzwungenes positives Körperbild, das aber nicht auf dem, was das Ego tatsächlich denkt, basiert, sondern auf dem, was man denken sollte. Wenn  man versucht, dieses Bild aufrechtzuerhalten, wird der Körper in der Folge oft ignoriert. Man wird dann erst recht keine Lust haben, sich zu bewegen oder etwas für den Körper zu tun, da man den Körper so schlechter ignorieren kann und erst noch bestimmte Gedanken auftauchen.
In so einem Fall kann es passieren, dass man Mühe hat, das Energiefeld wahrzunehmen. Dann liegt es nicht an einem mangelnden »Spürsinn«, sondern man möchte den Körper und somit auch das Energiefeld eigentlich
überhaupt nicht spüren, aber dieser Zusammenhang ist einem oft nicht bewusst.

Weiterlesen im Heft Nummer 37

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