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Von Gesichtsrötung und Verstopfung...

Wege zur Heilung
Wege zur Heilung

Von Gesichtsrötung und Verstopfung...

Wege zur Heilung

Manchmal ist weniger mehr…

Als Arzt oder Therapeut steht man jeden Tag vor Menschen, die auf Grund ihrer Probleme oder Erkrankungen eine Lösung erwarten – meist rasch oder gar sofort, da oft der Druck bei Arbeit oder Schule es heute nicht mehr gestattet, ein paar Tage oder länger krank zu sein. Das kennen sicher alle von Ihnen. Und leider gibt es Krankheiten, die nur schwer oder gar nicht zu heilen sind, sondern die man, wenn überhaupt, nur lindern kann.

So ist z.B. die Rosacea, in der alten Bezeichnung als Acne rosacea oder auf deutsch als Kupferrose benannt, eine solche Erkrankung. Sie äussert sich als akneähnliche oder mehr fleckige Hautrötung, meist im  Mittelgesichtsbereich, bei Menschen, die zwischen 30 und 50 Jahre alt sind. Es werden verschiedenste Auslöser diskutiert und so werden auch unterschiedliche Therapien angeboten: Antibiotika, Masken, Lasertherapien, etc. Bei gewissen Menschen kommt es zur Entstehung eines Rhynophyms, besser bekannt als »Knollennase«, mit starker Wucherung der akneartigen Talgdrüsen.

Und so kam eines Tages ein Personalchef einer Bank zu mir, setzte sich vor mich hin und sagte: »Bitte machen sie mir die Hautrötung im Gesicht weg wie bei meinem Freund, der mich hergeschickt hat. Denn wenn ich vor meine Leute stehe und so ein rotes Gesicht bzw. eine solch rote Nase habe, meinen einige, ich sei ein Alkoholiker.« Ich war ein wenig perplex, denn ich war mir nicht bewusst, dass ich schon eine Rosacea erfolgreich behandelte und musste erst nach dem Namen des Freundes fragen. Dann konsultierte ich kurz die Akte desjenigen: Dieser hätte sich eigentlich nach der Therapie seiner Gesichtsrötung melden sollen, aber scheinbar hat es ihm gereicht, dass er keine Rosacea mehr hatte…Nun gut. Ich sprach mit dem Patienten, nahm wie immer eine vollständige Gesamtanamnese auf (also eine Krankengeschichte, die von der Geburt bis zum Untersuchungstermin reicht), um mir ein Bild zu machen,  weshalb der Mann nun eine Rosacea bekommen hatte.

Wie üblich hatte ich noch Bedenken, ob nicht ein bestimmter Auslöser das ganze Geschehen unterhielt und schickte ihn zu einer weiteren Abklärung. Doch bis dahin gab ich ihm den Rat, sich täglich mindestens einen halben Liter eines speziellen Bambuskaffees einzuflössen, denn als Hauptorgan, das nicht mehr voll funktionierte, hatte ich die Leber im Visier. Der spezielle Bambuskaffee, den ich selbst schon seit Jahren trinke, hat die Eigenschaften, dass er basisch ist, durch seinen Mineralienreichtum fit macht, durch die Bitterstoffe die Leber und Verdauung anregt. Und in diesem »Kaffee« wird jene Bambussorte verwendet (es gibt ca. 450 verschiedene Sorten), die Gift- und Schlackenstoffe am stärksten neutralisiert. Damit hatte ich dem Patienten bereits eine breite und vorbehandelnde Therapie mitgegeben, bevor wir dann etwa drei Wochen später die Testergebnisse miteinander besprechen sollten...

Es kam der Tag der Besprechung. Und dann war ich »platt«. Vor mir setzte sich der gleiche Mann hin, doch ich sah, dass sich bis auf eine kleine Stelle an der linken Schläfe das gesamte Gesicht – und es war eine ausgeprägte Form der Rosacea gewesen – frei von Rötungen darstellte. Der Mann war natürlich überglücklich und dankbar, wie rasch ich ihm helfen konnte; und ich war sehr erstaunt, da ich ja eigentlich kaum etwas gemacht hatte und sich trotzdem ein derartiger Erfolg zeigte. Wir besprachen noch, wie wir einen etwaigen Rückfall vermeiden könnten und was man zusätzlich zur Förderung der Gesundheit tun sollte, da wir inzwischen ja mehr Informationen hatten, die es nun erlaubten, ein Gesamtkonzept zu erstellen. Das ist nun schon mehrere Jahre her und seither habe ich ihn nicht mehr gesehen.

Ich hoffe sehr, dass er sich noch immer der gleich guten Gesundheit und eines rosaceafreien Gesichts erfreut. An diesem Beispiel kann man einmal mehr sehen, dass es oft nur einen kleinen Anreiz im System braucht, um gestörte Funktionen wieder ins Rollen zu bringen. In den letzten Jahren habe ich eine ähnlich Erfahrung gemacht mit einem Abnehm- Shake, der so aufgebaut ist, dass er vor allem die Leberfunktionen wieder verbessert. Dieser Shake hat als »Nebeneffekt « bei fast allen Aknepatienten, die schon oft seit Jahren  medikamentös oder gesichtschirurgisch behandelt worden waren, eine derartige Hautverbesserung gebracht, dass es als kleines Wunder angesehen werden kann. Doch wie schon mit dem Bambuskaffee, geht es auch hier vor allem um Entgiftung und  Verbesserung der Leberfunktion. Die Folge ist, dass sich die Ausscheidung nicht mehr die Haut wählt, sondern Darm oder Niere. Manchmal ist weniger mehr – wie Sie sehen...
Dr. med. Bruno Anderes

 

Was haben Pferde mit Verstopfung zu tun ?

Ich möchte heute die Geschichte von einem Jungen erzählen. Es ist ein 5jähriger kleiner Patient, der von der Mutter zu mir gebracht wurde, weil er vom Zahnarzt wegen Kieferproblemen geschickt wurde. Im Aufnahmegespräch stellte sich heraus, dass er ein Geheimnis hatte. Er hatte nur dann Stuhlgang, wenn er Windeln trug. Er machte tatsächlich nur dann sein »Geschäft«, wenn er Windeln anhatte, ansonsten verklemmte er sich alles und war dann verstopft.

Also wollte ich von ihm erfahren, weshalb das so ist. Ich war nicht schlecht erstaunt, was ich zu hören bekam: »Ich male gerne Pferde«, sagte der Kleine. Also fragte ich genauer nach. »Was hat denn Malen mit dem zu tun,
dass du nicht auf die Toilette gehst, sondern immer in die Windeln machst, und erst dann deiner Mutter sagst, was du gerade gemacht hast?« Er antwortete: »Wenn ich male, habe ich Zeit. Und wenn ich Zeit habe, dann ist es
auch gut, wenn ich gleichzeitig in die Windeln mache, denn dann stört mich auch niemand.« Also machte er nur deshalb in die Windeln, weil er ungestört malen konnte.

Ich fragte den kleinen Mann, ob es denn gut wäre, wenn er einfach einen Malblock bekäme und so ungestört auf dem WC malen könnte, denn dann bräuchte er ja keine Windeln mehr…? »Ja, wenn ich in Ruhe malen kann, dann kann ich auch auf dem WC sein«, folgte lapidar die Antwort des Kleinen. Die Abmachung war perfekt. Er versprach, sich aufs WC zu setzen, denn es lag ja nicht daran, dass er es nicht spürte, wann er Stuhldrang hatte, sondern nur daran, dass er ungestört sein wollte, um seine Pferde malen zu können. Seither sitzt er auf dem Klo und malt seine Pferde, ist stolz auf sich – und von einer Verstopfung spricht keiner mehr.

Weiterlesen im Heft Nummer 37

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