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Formen haben Energie

Natur und Harmonie
Natur und Harmonie

Formen haben Energie

Natur und Harmonie

Formen begleiten uns tagein, tagaus, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Die ganze Welt zeigt sich uns in Bildern. Mit Bildern wird uns auch eine Wirklichkeit gezeigt, die vielleicht eine ganz andere ist.

Kennen Sie dieses Gefühl, federleicht über die Landschaft zu schweben? Schliessen Sie die Augen und stellen Sie sich vor, wie sich das anfühlen könnte …
Über grüne Wiesen, Felder, Hecken und Baumgruppen, über Bach und Weiher, im Hintergrund sanfte, bewaldete Hügelketten. Über Ihnen der blaue Himmel ... Da und dort ein paar Federwölklein … Leichtigkeit und Glückseligkeit…
Das Schweben beschleunigt sich und das ganze Bild beginnt sich langsam um Sie herum zu drehen, verzieht sich mehr und mehr und wird zu einem Wirbel. Durch einen immer enger werdenden Trichter gezogen finden Sie sich plötzlich in einer dunklen und dennoch lichterfüllten grenzenlos scheinenden Unendlichkeit wieder. Umgeben von allerlei farbigen schwingenden Streifen, durchströmt Sie ein Gefühl von Leichtigkeit und grosser Freude. Absolute Klarheit macht sich in Ihnen breit …

Soweit die kleine phantastische Reise in Gedanken. Die Welt in Bildern, die Welt in Wellen. Was, wenn all das, was sich unseren Augen zeigt, sich plötzlich in Wellenmuster zeigen würde? Könnten wir einen Baum, ein Haus, einen Stuhl oder gar unsere Mitmenschen
darin erkennen? Wie gut, dass sich das Universum uns in Bildern zeigt. So werden die Dinge sichtbar und damit auch begreifbar.

Teilchen und Wellen – Was ist »messbar«?

Die Quantenphysik weiss: es gibt Teilchen und Wellen. Sie lassen sich beobachten. Aber lassen sich auch beide messen? Lassen sich alle Aspekte des Universums messen? Oder ist es gar vermessen, die Welt vermessen zu wollen? Reduzieren wir sie damit auf das rein Messbare? Und können wir dabei die Dinge noch erkennen, wie sie sind? Ihre Eigenschaften vielleicht, aber auch ihr Wesen?

Johann Wolfgang von Goethe war bekanntlich nicht nur Dichter, sondern auch Naturforscher. Manche Erkenntnisse verpackte er in seinen Romanen: »Der FormenMensch an sich selbst, insofern er sich seiner gesunden Sinne bedient, ist der grösste und genaueste  physikalische Apparat, den es geben kann, und das ist eben das grösste Unheil der neueren Physik, dass man die Experimente gleichsam vom Menschen abgesondert hat und bloss mit dem was künstliche Instrumente zeigen, die Natur erkennen, ja, was sie leisten  kann, dadurch beschränken und beweisen will.« (Wilhelm Meisters Wanderjahre III)

In diesem Spannungsfeld bewegen wir Menschen uns heute. Das führt zu bisweilen amüsanten Situationen. So kürzlich bei drei Kraftpunkten hoch über dem Aletsch. Ich: »Möchten Sie die besondere Kraft der Natur an diesem speziellen Platz erfahren?« Er: »Nein, mir  ist kalt, und eigentlich möchte ich lieber gleich zum Restaurant.« Sie: »Aber Schatz, mich würde das wunder nehmen.« Er: »Nein, ich mag nicht, ich geh jetzt.« Sie: »Na gut, dann lass ich's halt und komme auch.« An einem anderen Platz, ein Mann, angelehnt an den kraftvollen Felsen. Nach einer Weile geht er weiter, lachend: »Jetzt bin ich so richtig aufgeladen – wenn man's denn glaubt.«

Eine Frau wiederum lehnt sich mit geschlossenen Augen am selben Platz an die Wand, hält inne, gibt sich hin, geniesst und nimmt die Kraft  des Ortes in sich auf. Sie ist nicht die einzige. Auch meine Workshopteilnehmerinnen haben es gespürt, und mitunter geschah Wundersames. Ein schmerzendes Knie verbesserte sich soweit, dass die Wanderung danach schmerzfrei vonstatten ging. An einem andern Platz, auf einem im Stein gemeisselten Symbol stehend, lösten sich bei einer Dame spontan innere Anspannungen,  und sie konnte nun tief und frei durchatmen. Für den jeweiligen Menschen war das erlebte, wohltuende Wirklichkeit. Keiner, der nicht etwas gespürt hätte. Die Wahrnehmungsfähigkeit zu wecken, scheint hier einfach zu passieren.

»Wunder widersprechen nicht den  Gesetzen der Natur. Sie widersprechen nur unseren Vorstellungen von den Gesetzen der Natur.« Augustinus von Hippo

In der Zeit, als ich mich zum »Lebens-Energie-Berater Neue Homöopathie nach Erich Körbler« ausbilden liess, hörte ich erstmals von Viktor Schauberger. Der 1958 verstorbene begnadete Naturforscher hatte sein Leben der Art und Weise gewidmet, wie sich Energie  bewegt. Als gelernter Förster – er war der Ansicht, an den Hochschulen würde er nur verbildet – erhielt er ein Revier zugeteilt, wo sich Hasen und Füchse Gutnacht sagen. Das war sein Glück, wie er später schrieb, denn hier war die Natur noch weitestgehend von Eingriffen des Menschen verschont geblieben.

Einmal beobachtete er, wie eine Bachforelle gegen die Strömung des Baches floh, als er diesen überquerte. Warum nicht mit dem Wasser? Warum nicht auf dem Weg des geringsten Widerstandes? Oder sollte der Weg gegen die Strömung der Weg des geringsten  Widerstandes sein? Was sprach dafür und was dagegen? So erkannte er nach und nach, dass die Form der Forelle, im weitesten Sinne ihre Eiform, sie dazu befähigte. Und mehr noch, dank dieser konnte sie über längere Zeit regungslos im fliessenden Wasser an Ort verharren.

In der Neuen Homöopathie nach Erich Körbler dreht sich alles um Harmonie/Disharmonie, um verträglich/ unverträglich, um den Grad an Phasenverschiebung des Lebensenergieflusses am Organismus. Körbler erkannte, dass durch stimmig angebrachte Strichsymbole die krankmachende Phasenverschiebung wieder harmonisiert werden konnte. Eine klare und einfache Anwendung von »Formenenergie«.

Weiterlesen im Heft Nummer 39

Der Autor
Philippe Elsener ist dipl. Lebens-Energie-Berater, Naturenergetiker
und Buchautor und wohnt in Thal/SG.
Mehr unter www.naturenergetik.ch

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