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Von schwerwiegenden Entscheidungen

Wege zur Heilung
Wege zur Heilung

Von schwerwiegenden Entscheidungen

Wege zur Heilung

In dieser Reihe zeigen Praxisberichte, wie Massnahmen und Therapien in der Verbindung von Schulmedizin und komplementären Heilmethoden helfen können, die Heilung zu fördern.

Wer entscheidet, wie und wie lange ich leben will ?

Diese zentrale Frage musste ich mir selbst, aber auch meinen Patienten in der letzten Zeit sehr häufig stellen. Ich möchte drei Menschen und deren Geschichten und Entscheidungen beschreiben.

16-jährig – zu jung für eigene Entscheidung?

Eine knapp 16jährige junge Dame kam zu mir wegen akuten Rückenschmerzen, die wir notfallmässig und durch einige einfache Übungen rasch in den Griff bekamen. Sie hatte schon seit Jahren einen Diabetes Typ 1, der mit Insulin behandelt wurde. Eines Tages kam sie wieder wegen akuten Rückenschmerzen und erwähnte nebenbei, dass sie so einen dicken Bauch habe. Ich liess mir den Bauch zeigen. Ohne es mir anmerken zu lassen, war mir sofort klar, dass es sich hier um etwas sehr Ernstes handelte – eine junge Dame und ein Bauch, der an eine Schwangere im 7. Monat erinnerte, und dazu noch hart war. Die eingeleiteten Massnahmen: Ultraschall, Überweisung ins Kinderspital und Untersuchungen zeigten einen riesigen Tumor. Die Verdachtsdiagnose eines Teratoms wurde nach der operativen Entfernung des gut 3 kg schweren Knotens bestätigt. Man riet ihr zur sofortigen Chemotherapie, da es sich um ein seltenes Teratom handle, obwohl nachweislich alles operativ entfernt worden war. Ausdrückliche Fragen nach Nebenwirkungen und  Folgeerkrankungen sowie die Wahrscheinlichkeit, trotz Chemotherapie wieder zu erkranken, wurden nicht beantwortet.

Stattdessen drohte man den Eltern mit »Kindsentzug wegen fahrlässigem Verhalten mit möglicher Todesfolge «, wenn sie sich der Chemotherapie verweigern würde. Ich muss erwähnen, dass diese junge Dame eine reife und intelligente Person ist, die jeden Schritt ihres Handelns voll begreift und damit auch entscheiden kann, was sie will. Sie hat sich für eine »biologische Therapie« entschieden und eine Kontrolle des Tumorleidens mittels bildgebenden Verfahren, wie ihr sowieso geraten wurde.

Weiterlesen im Heft Nummer 39

Mutter von zwei Kindern

Eine Frau kam wegen Atemnot zu mir. Die anfängliche Akupunktur brachte sofortige Linderung, aber leider nicht anhaltend, weshalb ich ein Röntgenbild veranlasste, da mir auch bei der Lungenauskultation (Abhören der Lunge) seltsame Geräusche auffielen. Leider zeigte sich in einem grossen Teil der rechten Lunge »Wasser« und ein »Herd«. Die weitere Abklärung erbrachte dann bösartige Zellen in der Lungenflüssigkeit und den Verdacht, dass der eigentliche Herd im gynäkologischen Raum zu suchen sei. Dort fand man eine bösartige Gebärmutterentartung. Als ich ihr die Diagnosen überbrachte, zeigte die Frau eine erstaunliche Reaktion: »Ja, das ist mir nun klar«, sagte sie. Irritiert fragte ich nach, was sie damit meine. Sie erzählte mir von Spannungen zwischen ihr und ihrem Mann, sowie damit verbundenem Kummer und Sorgen – sie konnte die Tumororte Problemen in ihrem Leben zuordnen (ähnlich wie in der neuen Medizin nach Hamer oder bei Louise Hay).

Weil sie selbst auf einem spirituellen Weg in ihrem Leben ist und ihn bewusst weitergehen will, hat sie anfänglich kategorisch auf alle weiteren Untersuchungen und Behandlungen verzichtet. Erst ein Gespräch mit ihr und einer ihr nahestehenden Person konnte sie überzeugen, wenigstens die biologisch möglichen Stützen zu nutzen, um den spirituellen Weg leichter zu machen.

Weiterlesen im Heft Nummer 39

Entscheidung für die geistige Welt?

Die letzte junge Patientin hatte ich auch als gute Freundin ins Herz geschlossen. Aus einer scheinbar harmlosen Verletzung entstand innert neun Monaten ein Krankheitsbild, dass trotz universitärer Abklärungen, internationalen Kliniken und meiner Wenigkeit keinen wirklichen Namen bekam, weil Symptome da waren, die aber zu keiner Diagnose passten. Man konnte nur attestieren, dass sie an teils unerträglichen Schmerzen litt, einen unerklärlichen Muskelschwund zeigte und zunehmend »erlahmte«. Wenn man aber weiss, dass sie vom Naturell eine »Duracell-Dame« war – Bewegung, Sport und geistige Aktivitäten bestimmten ihr ganzes Sein –, kann man erahnen, unter welchen Qualen sie litt, all das nicht mehr oder nur noch ansatzweise machen zu können.

Nach vielen Gesprächen und unter Einbezug aller Ressourcen, kam der Wunsch nach Exit. Weitere Abklärungen erbrachten, dass eine »Heilung« sehr wahrscheinlich nicht mehr mit einem Leben zu vereinbaren wären, wie es sich meine Freundin wünschen würde. So entschied sie sich für ein Ableben bei noch gutem Restbewusstsein – das, was vom ganzen Körper noch am wenigsten betroffen war –, bevor eine mögliche geistige Lähmung eintreten könnte.

Weiterlesen im Heft Nummer 39

Kontakt:
Praxis für Komplementärmedizin, Dr. med. Bruno Anderes,
9000 St.Gallen, Telefon 071 223 30 11, www.praxisfurkomplementarmedizin.com

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